Kulturverein Träff Schötz

Portrait kurz

Kulturverein Träff Schötz

Seit 1984 sorgt Träff für kulturelle Träff-Punkte im Dorf, organisiert Konzerte, Kabaretts, Lesungen, Theater, Ausstellungen und Projekte. Von Züri West über Peter Bichsel oder Hazel Brugger bis hin zu Stahlberger – gegen 300 Bands, Kabarettisten, Kunstschaffende oder Schriftsteller gastierten in Schötz, auf der Kuhweide, im Zivilschutzbunker oder am Stammtisch.

Träff hat kein «eigenes» Lokal. Ziel ist es, immer wieder frische Örtlichkeiten miteinzubeziehen. Träff präsentiert regelmässig Neuentdeckungen, Uraufführungen und Vorpremieren. Der Kulturverein hat sich zu einem Projekt-Macher entwickelt, der buchstäblich einmalige Vorhaben lanciert. So servierte Träff in der einstigen Dorfmetzg eine kulturelle Schlachtplatte, die 2012 schweizweit für Schlagzeilen sorgte. 2014 verhalf er dem alten Ronkanal zu neuem Leben. «am/im/auf Kanal» hiess das Unterfangen, ein Spaziergang im kunstgesäumten Bach oder der «unbeschreiblich weibliche» Literaturabend gehörten dazu. Weitere Referenzprojekte sind der Gaukler-Träff im Baumgarten, die Beizen-Tour mit Liedermachern aus allen Landesteilen, die lokale Filmwoche mit sieben Filmen in sieben Lokalen, «sagenhafte Höhenfeuer» mit Hexenzauber und Pyromanen auf drei Hügeln oder Kleinkunstabende unter Titeln wie «Oh Mann, diese Weiberei» oder «Ein himmeltrauriger Abend».

Für sein Engagement wurde Träff mehrmals ausgezeichnet: Kulturpreis Region Luzern West (2001), Anerkennungspreis von Stadt und Kanton Luzern (2002), Werkpreis für «nordpol.12» von Stadt und Kanton Luzern (2012), Zentralschweizer Förderpreis Migros-Kulturprozent (2013).

Träff wiederholt keine Anlässe. Er blieb all die Jahre bewusst 25 Mitglieder klein, damit eine rollende Planung und eine gemeinsame Programmierung möglich sind.