Kulturverein Träff Schötz

Joachim Rittmeyer

«Lauter Knistern»
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Mit einem ganz Grossen der Schweizer Kabarettszene eröffnet Träff Schötz sein bereits 17. Vereinsjahr: Am Samstagabend, 28. April, 20 Uhr, ist im St.-Mauritz-Saal Joachim Rittmeyer mit seinem neuen Stück «Lauter Knistern» zu Gast. Joachim Rittmeyer, Jahrgang 1951, gewann 1983 den Salzburger Stier und 1998 den Schweizer Kabarettpreis Cornichon. In Schötz tritt er erstmals mit seinem brandneuen Programm auf der Luzerner Landschaft auf. Die Zeitungen sparten nach der Premiere am Theater am Hechtplatz, Zürich, nicht mit Lob: «‹Lauter Knistern› ist schlicht fantastisch, man lacht Tränen, man kriegt für sein Geld den kristallklarsten Humor, der auf Schweizer Bühnen zurzeit zu haben ist», schrieb die Weltwoche. «Genialisch», hiess das Urteil der NZZ. «Wieder einmal zeigt er sein herausragendes Talent: die Kunst des planvollen Unterforderns.» Und der Tages-Anzeiger hielt fest: «Joachim Rittmeyer, der Grosse der Kleinkunst. Poesie der Alltagsstücke.»
Rittmeyers Kunstfiguren Brauchle und Metzler, mit denen er sich «bereits jetzt einen Sitz im Olymp der Schweizer Komikerelite gesichert hat» (Basler Zeitung), finden sich diesmal in einer noch nie dagewesenen Konstellation. Vorbei sind die Zeiten, da der schräge Allrounder Theo Metzler bestenfalls geduldet wurde als Notnagel, Hohlraumveredler oder Saalvorheizer – jetzt hat er seine eigene Show.
«Experimentierabend» nennt er den Anlass, bei dem es um diverse praktische Untersuchungen von Fragen geht, die in gleichem Masse einmalig wie von geringem praktischem Nutzen sind.Aber viel wichtiger ist eh, was dem fröhlich-abgründigen Zeremonienmeister zu und zwischen den Experimenten einfällt – und: dass er als Assistenz das wohl auserlesenste menschliche Schattengewächs dieser Breitengrade
verpflichten konnte, den fragilen Slow-motion-Denker Hanspeter Brauchle – wahrlich ein Experiment für sich! Der Abend wird zu einer Kaskade komischster und bewegendster Geschichten, in denen es in der typischen Rittmeyerschen hart/weich/schräg-Mischung um unerhörte Verirrungen und Verstrickungen menschlicher Existenz geht.