Kulturverein Träff Schötz

Liebesnacht (2002)

Die Liebesnacht – poetisch bis schrill
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Kulturverein Träff Schötz startet am Samstag, 20. April 2002, in sein 18. Vereinsjahr.
Vogelgezwitscher, Händchen halten und zarte Kirschbaumblüten: Der Kulturverein Träff Schötz wird volljährig und hat Schmetterlinge im Bauch. Er startet mit einer Liebesnacht ins 18. Vereinsjahr.

Kleintheateratmosphäre
«Wir laden zu einem poetischen bis schrillen Kleintheaterabend», erläutert Träff Mitglied Mathias Bühler. «Unser Ziel war ein bunter Programmmix mit Musik, Kabarett, Tanz, Video und Lyrik, der zur Frühlingszeit passt. Eine Liebesnacht, bei deren Gestaltung die Künstlerinnen und Künstler eine gross Mitsprache haben.» Und siehe da: Die Idee der Liebesnacht stiess bei den Kulturschaffenden auf reges Interesse. Träff Schötz fand eine Vielzahl Künstlerinnen und Künstler, die eigens für diesen einen Abend ein Programm zusammengestellt haben

Vera Kaas Erinnerung an Schötz
«Das Schötzer Projekt hat seinen Reiz, weil es wortwörlich einmalig ist», sagt Sängerin Vera Kaa, die mit Remo Kessler, dem Gittarristen von Polo Hofers Schmetterband, unplugged auftritt. Mit ihren Liebesliedern lädt sie zu einer Reise vom Mississippi bis ins Berner Oberland. Zudem hat Vera Kaa eine ganz spezielle Erinnerung an Schötz. «Im Museum Ronmühle habe ich als Kind erstmals Edith Piaf gehört.» Den Museumsdirektor wird sie an der Liebesnacht mit Bestimmtheit wieder antreffen. Paul Würsch stellt die älteste, schriftlich erhaltene Liebeserklärung von Schötz vor.

Der Komiker und Reporter Gögi Hofmann
Mit dabei ist an diesem Abend auch der Zofinger Komiker und Reporter Gögi Hofmann. An Ostern war am Schweizer Fernsehen seine erste, eigene Spezialsendung zu sehen. «Schötz erwartet eine Video-Premiere», verspricht Gögi und grinst.

Musikalisches Cabaret vom andern Ufer
«Das Publikum erwartet ein sinnliches Wellness-Vollprogramm für Lachmuskeln, Herztöne und Hirnzellen», künden Xaver & Jules – alias Franz Schnider und Hans Ueli Schlaepfer – an. «Wir machen musikalisches Cabaret vom andern Ufer.» Seit 1995 sorgten sie mit bereits drei Kleinthaterprogrammen für Aufsehen und allgemeine Erwärmung.

Die Bauchtänzerin und die Vorpremiere
Auf eine Reise in die orientalische Welt wird die Luzerner Tänzerin Sarina Elia entführen. Und immer wieder einstimmend, nachsinnend und singend wird an dieser Liebesnacht Stimmfrau Judith Estermann anzutreffen sein. Zudem stellt sie einige Lieder aus ihrem neuen Theaterstück «Monika Marbach» oder «Marylin, hörst du mich?» vor, mit dem sie demnächst Premiere feiert.

Der Liebestrank und die Bars
An den beiden Bars, zu denen ab 23 Uhr freier Eintritt ist, gibts unter anderem einen Liebeswein zu trinken. Hergestellt von Kurt Lussi, Konservator für Volkskunde am Historischen Museum Luzern. Er bringt einen anregenden «Hypokras» mit, der mit Gewürzen aus dem südostasiatischen Raum angereichert ist.